Mysteries of the Macabre

Titel
Mysteries of the Macabre
Drei Arien aus der Oper Le Grand Macabre für Solo-Trompete in C und Orchester
Dauer
9:00
Anzahl Mitwirkende
39
Besetzung
Picc. · 1 · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 2 (2. auch Bassklar.) · 2 (2. auch Kfg.) - 4 · 2 · Kontrabasspos. · Kontrabasstb. - P.S. (gr. Tr. · kl. Tr. · Tomt. · Conga · Schellentr. · Rührtr. · Crot. · 2 Beckenpaare · hg. Bck. · Tamt. · Mar. · 4 Bong. · Kast. · Ratsche · Guero · Woodbl. · 4 Tempelbl. · Trillerpf. · Signalpf. · Lotosfl. · Trgl. · Glsp. · Xyl. · Sandpapier · großer Bogen Papier, der laut zerknittert werden kann) (2 Spieler) - Cel. (auch Cemb.) · Klav. (auch elektr. Org.) - Hfe. · Mand. - Str. (3 · 0 · 2 · 6 · 4)
Entstehung
1974
Uraufführung
1994-01-20
Auftraggeber
Paris · Orchestre National de France · Philippe Lisler, Trompete · Dir.: Oswald Sallaberger
Kommentare des Komponisten zum Werk

Von 1974 bis 1997 komponierte ich meine Oper Le Grand Macabre. Die Mysteries of the Macabre sind Bearbeitungen von drei Koloraturarien (des Chefs der »Geheimen Politischen Polizei«), die Elgar Howarth (wunderbar!) für ein Kammerensemble arrangiert hat. Mein Freund Howarth war der Dirigent der Stockholmer Uraufführung der Oper 1978 und später von mehreren weiteren Produktionen. Der Halb-Nonsens-Text ist eine unmittelbare, wenn auch konkretere Weiterführung der Idee von Aventures und Nouvelles Aventures, nur die Musik ist nicht mehr chromatisch.

Einführungstext für das Begleitheft zur CD-Edition bei Sony Classical (György Ligeti Edition 4, »Vocal Works«, SK 62311), 1996.

Abdruck aus: György Ligeti, Gesammelte Schriften (Veröffentlichungen der Paul Sacher Stiftung, Bd. 10), hrsg. von Monika Lichtenfeld, Mainz: Schott Music 2007, Bd. 2, S. 277. © Paul Sacher Stiftung, Basel und Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz, Bestellnummer: PSB 1014

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